Ringen um Ausbildungsverkehre ist beendet
11. Januar 2012 | Von Ines Springer | Kategorie: Wirtschaft / Arbeit / VerkehrHintergrund:
Der Landtag hat gestern die Neuregelung bei der Finanzierung des Ausbildungsverkehrs in Sachsen auf den Weg gebracht. Der Verkehrsausschuss des Parlaments beschloss mit der Mehrheit von CDU und FDP den neuen Verteilungsschlüssel für die Zuschüsse des Freistaates an die Landkreise und kreisfreien Städte. Mit diesen Mitteln werden ermäßigte ÖPNV-Tickets für Schüler, Berufsschüler und Studenten gefördert. (Pressestelle der CDU-Fraktion)
Meine Meinung:
Die finanzielle Neureglung des Ausbildungsverkehrs ist Ergebnis eines harten und über Monate gehenden Ringens. Die Mittel wurden mit Augenmaß umverteilt und herausgekommen ist die bestmögliche Lösung. Klar ist auch, dass es bei einem begrenzten Finanzrahmen nicht nur Gewinner geben kann. Große Verwerfungen sind jedoch ausgeblieben, so dass am Ende der Ausbildungsverkehr fairer finanziert wird als es bisher der Fall war. Das spiegelt auch die Zustimmung der kommunalen Spitzenverbände wider.
Weitere Informationen:
Insgesamt stellt der Freistaat für die Jahre 2012/13 jeweils 54 Millionen Euro für den Ausbildungsverkehr zur Verfügung. Das sind pro Jahr eine Million Euro mehr als im Jahr 2010. Aufgrund des neuen Berechnungsmodells von CDU und FDP profitieren insbesondere ländliche Regionen künftig stärker, weil der tatsächliche Mehraufwand für die Schülerbeförderung besser berücksichtigt wird. So fallen die Schülerzahl und das Verhältnis von Schülern zur Gesamtfläche eines Landkreises stärker ins Gewicht. Der ländliche Raum erhält insgesamt rund 2,5 Millionen Euro mehr als bisher. Das entspricht einem Zuwachs von rund acht Prozent.








